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- Artikel-Nr.: 3420320
- Info: Die Optiturn TU 2304 ist eine leistungsstarke und präzise Kleindrehmaschine, die sich ideal für die Bearbeitung von kleinen bis mittelgroßen Werkstücken eignet.
- OPTIturn TU 2304
- Präzise Verarbeitung
- Massives Prismenbett aus Grauguss, mindestens sechs Monate abgelagert, induktiv gehärtet und präzisionsgeschliffen
- Gehärtete und geschliffene Z-Achsen Führungsbahn
- Garantierte Rundlaufgenauigkeit der Spindelnase besser als 0,009 mm
- Rollgewalzte Trapezspindeln
- Leitspindel in zwei Sinterlagern gelagert
- Alle Führungen durch Keilleisten nachstellbar
- Präzise gearbeiteter Schlitten
- Handräder mit einstellbarer Feinskalierung 0,04 / 0,01 mm
- Vierfach-Stahlhalter
- Rundlaufgenauigkeit - Drehfutter besser als 0,05 mm
- Leitspindel zum Gewindeschneiden oder automatischen Längsdrehen
- Rechts-/Linkslauf im Bedienfeld schaltbar
- Reitstock zum Kegeldrehen ± 5 mm verstellbar
- Reitstock-Pinole und Handrad mit einstellbarer Feinskalierung 0,02 mm
- Schnelle, einfache und werkzeuglose Verstellung mittels Klemmhebel
- Not-Halt-Schlagschalter
- Drehfutterschutz
- Drucklager
- Wechselzahnräder-Satz zum Gewindeschneiden
- Umfangreiches Zubehör
- Dreibacken-Drehfutter im Standardlieferumfang
- Wertbeständig
- Unterbau ist optional Lieferbar
TU 2304V
- Drehzahlwechsel leicht einstellbar über Potentiometer
- Digitale Drehzahlanzeige
- EMV-Filterklasse C1
Sicherheitstipps für die Arbeit an konventionellen Drehmaschinen (Hobby-Bereich)
1. Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Schutzbrille immer tragen – Späne können schnell und unvorhersehbar fliegen.
Enge Kleidung; keine weiten Ärmel, Kapuzenbänder, Armbänder, Uhren, Ringe.
Lange Haare zusammenbinden oder unter einer Kappe/Haarband fixieren.
Sicherheitsschuhe bei größeren Maschinen sinnvoll.
Keine Handschuhe beim Drehen! → Verletzungsgefahr durch Einziehen.
2. Maschine und Arbeitsplatz vorbereiten
Maschine vor jedem Start visuell prüfen (Futter sitzt fest, Schlüssel entfernt, keine Werkzeuge auf dem Bett).
Spannfutter-Schlüssel sofort nach Benutzung zurücklegen → NIEMALS stecken lassen.
Maschinenbett und Umgebung sauber, trocken, frei von Werkzeugen halten.
Beleuchtung sicherstellen → Schatten vermeiden.
Werkstück richtig spannen (min. 3–5 mm Einspannlänge pro Ø-10 mm Material).
Kein beschädigtes oder unsauberes Drehfutter benutzen.
3. Einstellungen und Werkzeug
Richtige Drehzahl und Vorschub wählen – zu hohe Drehzahl = höheres Risiko von Verkanten oder Werkstückverlust.
Werkzeug fest spannen, Schafthöhe korrekt einstellen (Mitte!).
Konterungen an Schlitten, Werkzeughalter und Reitstock immer anziehen.
Schneiden sauber, scharf und für Material geeignet halten.
4. Während der Bearbeitung
Nie über das rotierende Werkstück greifen.
Hände grundsätzlich seitlich oder hinterhalb der Drehachse halten.
Keine Messung am rotierenden Werkstück → Maschine stoppen!
Beim Testen von Planlauf oder Rundheit: nur Anschieben von Hand, nicht bei Motorlauf.
Beim Drehen langer Späne → Spanbrecher nutzen oder Vorschub/Drehzahl anpassen.
Keine Späne mit der Hand entfernen – Haken oder Pinsel benutzen.
Immer mit abgesichertem Stand arbeiten → nicht zu nah ans Werkstück beugen.
5. Sofort stoppen, wenn etwas ungewöhnlich klingt
Klappern, Rattern, ungewöhnliche Vibrationen oder Gerüche → Maschine ausschalten.
Fehlerursache erst bei Stillstand prüfen.
Wenn das Werkstück im Futter verrutscht: sofort stoppen, neu spannen.
6. Strom & Sicherheitstechnik
Not-Aus-Schalter kennen und im Ernstfall sofort nutzen.
Maschine nur an Schutzkontakt-Dosen oder FI-geschützten Stromkreisen betreiben.
Keine Kabel über Boden schleifen lassen → Stolpergefahr.
7. Reinigung & Nacharbeit
Maschine nach Gebrauch abwischen, Späne entfernen (Haken/Pinsel).
Futter und Führungen leicht einölen, wenn die Maschine länger steht.
Bei der Reinigung niemals Lappen an rotierenden Teilen benutzen.
8. Wenn andere in der Werkstatt sind
Kindern grundsätzlich keinen Zugang während des Betriebs.
Besucher Abstand halten, nicht direkt neben dir stehen.
Bei Betriebsgeräuschen Kopfhörer vermeiden → Warnsignale merken.
9. Mentale Sicherheit
Nicht müde, nicht gestresst, nicht abgelenkt arbeiten.
Musik nur leise im Hintergrund oder gar nicht → Ablenkung gefährdet.
Nie „mal schnell“ arbeiten → Hektik ist Hauptunfallursache.
Routinearbeiten genauso konzentriert ausführen wie einmalige Arbeiten.
10. Typische Anfängerfehler – bitte vermeiden
Schraubenschlüssel am Futter vergessen → extrem gefährlich.
Werkstück zu weit aus dem Futter stehen lassen ohne Abstützung durch Reitstock.
Zu hohe Drehzahl bei großen Durchmessern.
Falsch eingestellte Werkzeughöhe.
Maschine zu früh stoppen oder starten, während du dich noch davor beugst.
Keine Schutzbrille tragen – der häufigste Fehler im Hobbybereich.
Abschlusscheck vor jedem Start
Futter zu → Schlüssel entfernt
Werkstück fest und korrekt eingespannt
Werkzeughöhe stimmt
Alle Schlitten fixiert
Drehrichtung korrekt
Schutzbrille auf
Arbeitsplatz frei von Werkzeugen
HAB - Maschinen
Freiheitstr. 103
67434 Neustadt
www.werkzeugmaschinen-baxmeier.de
kontakt@baxmeier.de
(0049)-06321-3850616
(Weitere Angaben nur wenn der Hersteller außerhalb der EU ist)
Verantwortliche Person/Vertretung innerhalb der EU:
{Name/Firmenname}
{Anschrift}
{Webseite/E-Mail Adresse/Weblink zum Kontaktformular}
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